Kälte-/ Kryotherapie

Die Kryotherapie in der Physiotherapie ist eine meist lokale Anwendung mit einem Kältereiz (z.B. Eis). Das Ziel ist meistens eine Schmerzlinderung und Schwellungsreduktion nach Operationen oder Sportverletzungen (PECH-Regel: Pause - Eis - Compression - Hochlagerung). Dabei ist wichtig, wie lang der Reiz gesetzt wird: Will man schmerzlindernd und abschwellend behandeln, sollte die Kälteanwendung maximal 10 Minuten dauern und am besten kombiniert mit Bewegungsübungen stattfinden. Möchte man eine Mehrdurchblutung im Gewebe über die reflektorische Gefäßerweiterung erzielen, muss die Kälteanwendung länger dauern. 

Am besten ist die nasse Kälte, da so ein optimaler Wärmeausgleich stattfinden kann. In der Physiotherapie werden hier meist Eis-Lollys [Affiliate Link] benutzt. Jedoch kann auch mithilfe von Kaltkompressen [Affiliate Link] gekühlt werden. 

Zur Wirkung auf den Gesamtorganismus werden immer mehr Anwendungen in der Kältekammer durchgeführt. Dabei gibt es verschiedene Kammern, mit unterschiedlichen Temperaturen. Vor allem für chronische Schmerzpatienten erzielt diese Art der Therapie eine temporäre Schmerzlinderung. 

Einrichtungen, die diese Leistung anbieten